Videostabilisierung
Videostabilisierung entfernt Verwacklungen und Kamerawackeln aus der Aufnahme. Die Operation ist rechenintensiv und mit Einbußen verbunden: etwas Qualität durch erneutes Kodieren und oft Bildverlust an den Rändern. Am besten filmen Sie von vornherein ruhig.
Für ein brauchbares Ergebnis arbeitet der Editor in zwei Durchgängen: Zuerst analysiert er den Clip und sucht den möglichst ruhigen Bildanteil (daher der Verlust an den Rändern). Im zweiten Durchgang wird dieser Ausschnitt herausgeschnitten, auf die volle Framefläche gestreckt und gespeichert. Ein-Pass-Stabilisierung in Echtzeit bringt oft kaum sichtbaren Gewinn. Gute Ergebnisse liefern Zweipass-Algorithmen – genau die nutzt Bolide Movie Creator.
Verwacklungen in Bolide Movie Creator entfernen
Es gibt zwei Wege: Stabilisierung eines ganzen Clips in der Foto/Video-Bibliothek oder Stabilisierung eines markierten Blocks im Projekt.
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Für ein Video aus der Bibliothek: Rechtsklick darauf und „Videostabilisierung“ im Kontextmenü.

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Liegt der Clip bereits auf der Timeline und ist der gewünschte Abschnitt freigeschnitten: Schaltfläche „Operationen an visuellen Blöcken“ und „Videostabilisierung“ – oder Rechtsklick auf den Block und denselben Menüpunkt.

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Es erscheint ein Fenster mit Fortschritt und ungefährer Restzeit. Mit „Start“ starten Sie den Vorgang.

- Im Dialog können Sie den Zielordner für das stabilisierte Video wählen. Meist ist der Standardordner passend.
- Weil der Vorgang länger dauern kann, ist standardmäßig ein akustischer Hinweis bei Fertigstellung aktiv – bei Bedarf abschaltbar.
- Tipp: Stabilisieren Sie möglichst kurze Abschnitte. Einen langen Clip nur für ein kurzes Stück zu stabilisieren lohnt sich nicht. Clip ins Projekt legen, zuschneiden und dann den kurzen Block stabilisieren.
- Noch besser: von Anfang an ruhig filmen – Stative gibt es nicht ohne Grund.
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